| Jules Verne | "Gestern gegen fünf Uhr nachmittags, als Herr Jules Verne vom Unionszirkel nach Hause in die Rue Charles-Dubois Nr. 2 zurückkehrte und gerade an seiner Haustür anlangte, wurde er zum Opfer eines Mordanschlags durch seinen Neffen Verne, Gaston Joseph Maurice, 25 Jahre alt, Rechtsstudent, wohnhaft in Nantes, Rue Jean-Jacques Rousseau Nr. 13, bei seinem Vater, Börsenmakler."
So beginnt das Polizeiprotokoll, aufgenommen vom 9. auf den 10. März unter der Rubrik "Verschiedenes". Zwei Schüsse hatte der Neffe abgegeben, von denen einer den Onkel ins Bein traf. Die Verletzung war so schwer, dass Jules Verne für den Rest seines Lebens auf Gehhilfen angewiesen blieb. Dem Neffen wird schließlich geistige Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt, er verbringt sein weiteres Leben in verschiedenen "Irrenanstalten". |