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Historische Hintergründe
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Begriff Definition
Helena Petrovna Blavatskywurde am 12. August 1831 in Jekaterinoslaw, der heutigen Ukraine geboren und verstarb schwer krank in London am 8. Mai 1891. Sie gilt als die Begründerin der Theosophie die wiederum als Grundlage der modernen „Esoterik“ gesehen wird. Sowohl die Anthroposophie unter Rudolf Steiner (Begründer der Waldorf-Schulen), als auch die Ariosophie des Guido von List, eine unter vielen ideologischen Quellen des Nationalsozialismus, wurde von den Lehren der Blavatsky stark geprägt. Zahlreiche namhafte Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler des ausgehenden 19. Jhdts und beginnenden 20.Jhdts (u.a. James Joyce) standen in Verbindung mit der Theosophischen Gesellschaft, so dass der Theosophischen Gesellschaft ein bedeutender Anteil an der Entwicklung des Geisteslebens der damaligen Zeit gegeben werden kann.
 
Jack the RipperDer Fall „Jack the Ripper“ ist wohl eine der spektakulärsten Mordserien, die es in Europa je gegeben hat. Die unmenschliche Brutalität, sowie die offensichtliche Machtlosigkeit der Polizei sorgten für ein bis dato nie da gewesenes Medieninteresse um den bis heute nicht identifizierten Frauenmörder. In der Zeit zwischen dem 31. August und dem 9. November des Jahres 1888, soll der Ripper im Londoner Bezirk Whitechaple fünf Frauen auf bestialische Weise ermordet und verstümmelt haben. Seine Opfer waren die 42-jährige Mary-Ann („Polly“) Nichols, die 47-jährige Annie Chapman, Elisabeth Stride (44 Jahre), Catharine Eddownes (46 Jahre) und die 25-jährige Mary Jane Kelly. Alle Opfer des Rippers waren Prostituierte. Diese traurige Liste der Ripper-Opfer, die von dem damaligen, stellvertretenden Chef der Criminal Investigation Division, Sir Melville Macnaghten, stammt und Eingang in zahlreiche Erzählungen und Kinofilme gefunden hat, ist jedoch bei weitem nicht so unumstritten, wie weithin angenommen.

Mindestens 11 weitere ungeklärte Frauenmorde könnten auf die Rechnung des Jack the Ripper gehen. Die Identität des Schlitzers, der sich selbst in Bekennerschreiben an die Polizei „Jack the Ripper“ nannte, ist bis heute ungeklärt. Während die Londoner Polizei lediglich vier Hauptverdächtige angab (Montague John Druitt, Aaron Kosminski, Michael Ostrog und Dr. Francis J. Tumblety), wurden bis heute von den unterschiedlichsten Historikern und Hobbykriminologen, Schriftstellern, Filmemachern und Journalisten mehr als 70 Männer (und sogar eine Frau) als der wahre Jack the Ripper identifiziert. Dabei gab es auch sehr prominente ‚Anwärter’ auf den Ripper-Titel. Neben Prinz Albert Victor, wurde auch der Mathematiker und Schriftsteller Lewis Carroll, sowie der britische Maler Walter Sicket schon der Ripper-Morde bezichtigt. 1993 tauchte dann ein Tagebuch auf, das angeblich beweist, dass der Liverpooler Baumwollhändler, James Maybrick, Jack the Ripper war.

Diese nicht enden wollende Flut an Spekulationen, Theorien und Verdächtigungen um die Hintergründe der Whitechaple-Morde und die wahre Identität des Täters haben dazu geführt, dass Jack the Ripper noch heute ist, was er – vor allem anderen – schon immer war: Ein schaurig-schillerndes Medienphantom – zu undeutlich um es zu fassen und zu grausam um es je ganz zu vergessen.
 
Joseph BellDer schottische Chirurg, Kinder- und Militärarzt Joseph Bell (2.12.1837 - 04.10.1911) gilt heute als einer der Pioniere der Forensik. Er beriet 1888 das Scotland Yard im Fall Jack the Ripper und war der Leibarzt von Queen Victoria wenn sie sich in Schottland aufhielt.

Von 1874 bis 1901 war Joseph Bell Professor an der medizinischen Fakultät der Universität in Edinburgh und arbeitete dort als Chirurg und Dozent. In seinen Vorlesungen lehrte er vor allem die genaue Beobachtung, die die Grundlage jeder Diagnose sein sollte. Seine Lehre hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Gerichtsmedizin. 1877 traf Bell den Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle, der von der Kombinationsgabe des Arztes derart beeindruckt war, dass er sich von Bell zu seiner bekanntesten Erfindung inspirieren ließ – der bis heute weltweit bekannten Figur des Detektivs Sherlock Holmes.
 
Jules Verne"Gestern gegen fünf Uhr nachmittags, als Herr Jules Verne vom Unionszirkel nach Hause in die Rue Charles-Dubois Nr. 2 zurückkehrte und gerade an seiner Haustür anlangte, wurde er zum Opfer eines Mordanschlags durch seinen Neffen Verne, Gaston Joseph Maurice, 25 Jahre alt, Rechtsstudent, wohnhaft in Nantes, Rue Jean-Jacques Rousseau Nr. 13, bei seinem Vater, Börsenmakler." So beginnt das Polizeiprotokoll, aufgenommen vom 9. auf den 10. März unter der Rubrik "Verschiedenes". Zwei Schüsse hatte der Neffe abgegeben, von denen einer den Onkel ins Bein traf. Die Verletzung war so schwer, dass Jules Verne für den Rest seines Lebens auf Gehhilfen angewiesen blieb. Dem Neffen wird schließlich geistige Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt, er verbringt sein weiteres Leben in verschiedenen "Irrenanstalten".
 
Karl Maria Wiligut(1866 - 1946), ein ehemaliger Oberst der österreichisch-ungarischen Armee, der 1925 wegen Geisteskrankheit entmündigt worden war. Nach seiner Flucht aus der Heilanstalt, lebte er seit 1933 als Privatgelehrter in München. Unter dem Decknamen "Weisthor" wurde er von Himmler in die SS aufgenommen und stieg bis zum SS-Brigadeführer und engsten weltanschaulichen Berater Himmlers auf. Himmler verehrte Weisthor, der glaubte, von dem germanischen Göttergeschlecht der Asen abzustammen.
 


Glossary V2.0